Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Glücksspiel und Gesellschaft

   
   
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Präambel


Das Institut für Glücksspiel und Gesellschaft ist an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt und wird in Kooperation mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal betrieben. Es wird gefördert durch den VDAI e.V., Berlin, sowie die Westdeutsche Lotterie GmbH, Münster. Aufgabe des Instituts ist die Erforschung der rechtlichen Regulierung sowie der ökonomischen und gesellschaftlichen Bedeutung des Glücksspiels. Im Rahmen dieses Forschungsauftrags begleitet das Institut für Glücksspiel und Gesellschaft den wissenschaftlichen Dis-kurs mit der regelmäßigen Veranstaltung von glücksspielbezogenen Tagungen und durch wissenschaftliche Publikationen. Am Institut wird ein wissenschaftlicher Beirat gebildet.


Aufgaben, Zusammensetzung und Verfahrensweisen des Wissenschaftlichen Beirates werden in dieser Geschäftsordnung geregelt.

 
       
§ 1 Aufgaben  
  (1) Der Beirat begleitet die Arbeit des Instituts für Glücksspiel und Ge-sellschaft, gibt ihm in geeignet erscheinender Weise Anregungen und Hinweise und trägt dazu bei, die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre des Instituts zu gewährleisten.  
   (2)  Der Beirat empfängt und berät den Tätigkeitsbericht des Instituts, der zum letzten Quartal 2020, zum dritten Quartal 2022 und zum Ende des Projekts vorgelegt wird.  
       
§ 2 Zusammensetzung und Berufung  
  (1)  Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus Vertreterinnen und Vertre-tern der am Institut beteiligten sowie benachbarter Disziplinen sowie je einem Vertreter der Förderer.  
  (2) Der Beirat besteht aus bis zu zwölf Mitgliedern.  
  (3) Die Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Beirat ist ein persönliches Ehrenamt. Im Rahmen der Beiratsarbeit anfallende Kosten, etwa für Unterbringung und Anreise werden vom Institut übernommen.  
  (4) Die Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Beirat besteht für fünf Jahre.  
       
§ 3 Vorsitzende/r und Sekretariat  
  (1) Der Wissenschaftliche Beirat wählt mit qualifizierter Mehrheit aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende/n.  
  (2) Der/die Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates muss ein wissenschaftliches Mitglied des Beirats sein.  
  (3) Die Amtsdauer des Vorsitzenden beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.  
  (4) Tritt der Vorsitzende von seinem Amt zurück, wählt der Wissenschaftliche Beirat einen neuen Vorsitzenden aus seiner Mitte. 2Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend, Absatz 3 nur soweit die Amtszeit den 31.12.2023 nicht überschreitet.  
  (5) Das Sekretariat des Vorsitzenden wird von dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum übernommen.  
       
§ 4 Sitzung  
  (1) Der Wissenschaftliche Beirat tagt mindestens einmal jährlich im Vorfeld der Bochumer Gespräche zu Glücksspiel und Gesellschaft. 2Der Beirat tagt nicht öffentlich. An der Sitzung nimmt mindestens ein Vertreter der Forschungsträger des Instituts teil.  
  (2) Außerordentliche Tagungen des Wissenschaftlichen Beirates sind auf Verlangen von der Hälfte der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates durch den/die Vorsitzende/n einzuberufen.  
  (3) Einladungen zu den Sitzungen des wissenschaftlichen Beirates werden in der Regel 21 Tage vor der Sitzung unter Beifügung der Tagesordnung durch das Sekretariat versandt.  
  (4) Anträge sollten sechs Wochen vor Tagung des Wissenschaftlichen Beirates in Textform dem Vorsitzenden übermittelt werden. 2Hiervon unberührt bleibt die Möglichkeit, Anträge innerhalb der Sitzung zu stellen.  
  (5) Regelmäßiger Sitzungsort des Wissenschaftlichen Beirates ist der Hauptsitz des Instituts an der Ruhr-Universität in Bochum.  
       
§ 5 Sitzungsprotokoll  
  (1) Über die Sitzungen des Wissenschaftlichen Beirates ist ein Protokoll anzufertigen.  
  (2) Der Inhalt des Protokolls muss enthalten:  
    1. den Ort und Tag der Sitzung,  
    2. die Namen der anwesenden Personen,  
    3. den wesentlichen Inhalt der Beratungen und  
    4. die gefassten Beschlüsse in der vom Vorsitzenden gegenge-zeichneten Fassung.  
  (3) Abschriften des Protokolls sind den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates nach der Sitzung in Textform zuzuleiten.  
       
§ 6 Beschlussfassung über die Geschäftsordnung  
  (1) Über die Geltung der Geschäftsordnung wird in der ersten Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates mit qualifizierter Mehrheit abgestimmt. Erforderlich ist ein Quorum von 2/3 aller Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates.  
  (2) Für Änderungen der Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirates bedarf es eines Quorums von 2/3 aller Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates.  
       
§ 7 Inkrafttreten  
    Die Geschäftsordnung tritt mit dem Beschluss über sie in Kraft.