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Aktuelles

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Neue Zeitschriftenbeiträge von Mitarbeiten des Instituts:

 

Vom 20. bis zum 22. September 2023 veranstaltet das Institut erneut das Bochumer Gespräch zu Glücksspiel und Gesellschaft. Geladen sind deutsche sowie internationale Forscher, Praktiker, Politiker und Journalisten. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Im Journal of Gambling Studies haben Talha Simesk und Linus Weidner eine sozioökonomische Panel-Analyse zum Einfluss von Ungleichheit und Wohlstand auf den europäischen Markt für Glücksspielautomaten veröffentlicht. Der Beitrag ist hier abrufbar. 

 

Im Heft 02/2023 haben unsere Robin Anstötz und Florian Tautz eine Anmerkung zu den Beschlüssen des OVG Rheinland-Pfalz (6 B 11175/22.OVG) und VG Düsseldorf (3 L 2261/22) bezüglich den von der GGL verhängten Netzsperren verfasst. Sie kommen darin zum Schluss, dass der Staatsvertragsgeber wegen des derzeitigen programmierten Vollzugsdefizits in § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 GlüStV 2021 dazu aufgerufen ist, der Behörde durch Nachbesserung eine vollzugsgeeignete Rechtsnorm zur Verfügung zu stellen, will er die erklärten Ziele mittels der Unterbindung unerlaubter Glücksspielangebote fördern. Der Beitrag ist hier abrufbar.

 

Prof. Dr. Julian Krüper und Robin Anstötz bieten mit ihrem juristischen Grundlagenartikel den Einstieg in die Ausgabe 1/2023 der BzKJ-Aktuell mit dem Schwerpunktthema „(Simuliertes) Online-Glücksspiel in Games“. Der Beitrag skizziert das Phänomen „(simuliertes) Online-Glücksspiel“ mit dem Sonderfall Lootboxen und stellt die für die Regulierung aktuell relevanten rechtlichen Grundlagen dar. Der Beitrag ist hier kostenlos abrufbar.

 

Mit dem Ziel, die Grundfragen des Glücksspielrechts zu beantworten und so einen Überblick über das Rechtsgebiet zu verschaffen, haben unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter Robin Anstötz, Tobias Lüder und Florian Tautz einen Beitrag für die neuste Ausgabe der ZJS verfasst. Der Beitrag ist hier kostenlos Abrufbar.

 

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für das Recht der digitalen Wirtschaft (Anstötz/Tautz, Internetsperre 2.0 – Eine effektive Maßnahme gegen illegale Online-Glücksspielangebote?, ZdiW 2022, 173; abrufbar unter Anstötz/Tautz, Internetsperre 2.0) setzen sich unsere Wissenschaftlichen Mitarbeiter Robin Anstötz und Florian Tautz kritisch mit der in § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 GlüStV 2021 normierten aufsichtsbehördlichen Maßnahme (sog. IP-Blocking) auseinander. Sie gelangen zu dem Ergebnis, dass gesetzgeberischer Nachbesserungsbedarf besteht.

 

Im neusten Heft der ZfWG (Blach/Walisko, Mittelbare Werbung für unerlaubte Online-Glücksspiele (in Zeiten aufsichtsbehördlicher Duldungspraxis), ZfWG 2022, 145; abrufbar unter Blach/Walisko, Mittelbare Werbung) besprechen Dr. Sebastian Walisko, LL.M. und Dr. Joshua Blach das Urteil des BGH vom 22.7.2021 zur umstrittenen Frage der mittelbaren Werbung für illegale Glücksspielangebote.

 

In Heft 9 der Verbraucher und Recht (Hendricks/Lüder, Die bereicherungsrechtliche Rückforderung von Verlusten beim illegalen Online-Glücksspiel im Kontext des § 817 Satz 2 BGB, VuR 2021, 333; abrufbar unter Hendricks/Lüder, VuR 2021, 333) untersuchen Tobias Lüder und Jan David Hendricks das rechtliche Zusammenspiel zwischen der glücksspielrechtlichen Verbotsnorm des § 4 Abs. 4 GlüStV a.F., dem bereicherungsrechtlichen § 817 S. 2 BGB und dem strafrechtlichen § 285 StGB sowie den hochproblematischen Duldungen mit Blick auf etwaige Rückforderungsansprüche der Spieler. Zur Lösung ziehen sie wettbewerbsrechtliche Gesichtspunkte heran.

 

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Die Verwaltung"(54 (2021), 37-71) bespricht Direktor und Leiter des Instituts Professor Dr. Julian Krüper die Strukturprobleme des Glücksspielrechts. Dabei werden der Gegenstand, die Zielsetzung und die Steuerungsinstrumente der Glücksspielregulierung kritisch hinterfragt.